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Samstag, 11. März 2017

Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children

Buch: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children von Ransom Riggs ✨ 
"To have endured horrors, to have seen the worst of humanity and have your life made unrecognizable by it, to come out of all that honorable and brave— that was magical." 😍🌔
⚡️ Meine Bewertung:🌟🌟🌟🌟🌟 (5/5) .

Der siebzehnjährige Jacob hatte immer schon ein besseres Verhältnis zu seinem Großvater als sein Vater. Darum kümmert er sich auch mehr um Großvater Abe, der in letzter Zeit einige Altersmacken entwickelt hat. Schon immer hat er Jacob Schwarzweißfotos von seltsamen Kindern gezeigt, und zwar aus der Zeit, als Abe als jüdischer Flüchtling im Teenageralter während des zweiten Weltkrieges in einem Kinderheim auf einer Insel in Wales lebte. Als Kind hielt Jacob diese Fotos für echt, mittlerweile ist er sich sicher, dass es sich um Fälschungen handelt. Doch dann wird der Großvater überfallen, spricht von einem Monster – und Jacob sieht dieses Monster nach dem Überfall im Garten seines Großvaters mit eigenen Augen. Vor seinem Tod gibt der Großvater Jacob noch scheinbar verschlüsselte Aufgaben – und er soll sich auf die Insel der besonderen Kinder begeben, dort sei er sicher.

Dieses Buch ist der erste Band von Dreien.
1. Miss Peregrine´s Home for Peculiar Children
2. Hollow City
3. Library of Souls

Ich fand es toll, wie verschiedene Zeitströme verbunden wurden. So ergab sich doch ein sehr rundes Gesamtbild. Ransom Riggs schreibt sehr klar und das Buch kann sehr flüssig gelesen werden.Die Tiefe fehlte teils. Dennoch fand ich jeden einzelnen Charakter sehr interessant, die Handlung unterstützend. So auch die angenehme Hauptfigur und die Gestaltung der Gegner. Mir fehlte eben die Nähe zu dem Buch, auch war es
schade, dass es ab der Hälfte für mich vorhersehbar wurde, obwohl ich zuvor im Dunkeln tappte. Es könnte sogar als Einzelroman stehen, denn das offene Ende würde nicht schaden, sondern in den Charakter des Buches passen. Es dauert sehr lange, bis ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte richtig begonnen hatte. Bis Jakob auf der Insel angekommen ist und die Kinder getroffen hat, ist so viel Zeit vergangen, dass kaum noch Platz für den Rest des Buches bleibt. Das Ende wirkt dabei etwas übereilt, ein paar mehr Seiten Platz hätten dabei gut getan.